🚒 Einsatz der Bereitschaft I NRW nach Starkregenereignis in Krefeld 🚒
Als Ergebnis eines Unwetters, mit enormen Niederschlagsmengen vom Dienstagabend, standen bei der Feuerwehr Krefeld in kürzester Zeit etwa 600 Einsatzstellen auf dem Zettel. Durch die örtlichen Einsatzkräfte der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr, wurde in der Nacht zu Mittwoch schon hunderte dieser Einsatzstellen abgearbeitet. So ein Dauereinsatz hinterlässt natürlich personell sowie materiell seine Spuren. Somit entschied sich die Einsatzleitung am frühen Mittwochmorgen dazu, zunächst Unterstützung der Bezirksbereitschaft 5, bestehend aus Kräften der Feuerwehren Wuppertal, Solingen und Remscheid anzufordern.

Am Mittwochmittag kamen weitere Kräfte aus Duisburg, Kleve und Wesel mit der Bereitschaft 1 hinzu. Die Feuerwehr Moers stellt in diesem Fall ein Fahrzeug vom Bund, für den Katastrophenschutz sowie einen Rüstwagen für die Logistikkomponente zur Verfügung.
Das Katastrophenschutzfahrzeug (LF20 KatS), welches an unserem Standort beheimatet ist, wird durch Kräfte der Löschzüge Asberg und Hülsdonk besetzt. Der RW1, welcher beim Löschzug Scherpenberg stationiert ist, wird auch durch Kräfte dieser Einheit besetzt.
Nachdem sich alle Kräfte am Sammelpunkt der Feuer- und Rettungswache 1 in Duisburg eingefunden hatten, rückte der Verband aus fünf taktischen Zügen und rund 25 Fahrzeugen ins Schadensgebiet aus.
Das erste Ziel des Verbandes war die Feuerwache 1 in Krefeld. Nach dem Eintreffen dort, wurden den einzelnen Zügen diverse Einsatzstellen zugeordnet.

Zusammen mit dem Katastrophenschutzfahrzeug der Feuerwehr Neukirchen-Vluyn, wurden wir überwiegen im Stadtteil Dießem/Lehmheide und Cracau eingesetzt. Es handelte sich bei allen Einsätzen um vollgelaufene Keller, die mittels Tauchpumpen vom Wasser befreit wurden. An einigen Einsatzstellen waren zwischenzeitlich die Eigentümer schon aktiv geworden, sodass wir nicht mehr tätig werden mussten.

Gegen 23 Uhr entspannte sich die Lage soweit, dass wir die Heimreise antreten konnten. Bis alle Gerätschaften gereinigt waren und das Fahrzeug wieder einsatzbereit im Gerätehaus stand, vergingen nochmal einige Minuten. Der Einsatz war für uns gegen Mitternacht beendet.


