Neues Löschgruppenfahrzeug des Katastrophenschutzes (LF20 KatS NRW) für den Löschzug-Hülsdonk!

Am vergangenen Mittwoch machte sich eine Abordnung der Feuerwehr Moers auf den Weg ins Bestückungslager des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nach Bonn-Dransdorf um ein neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Moers in Empfang zu nehmen.

Das Fahrzeug, welches zukünftig beim Löschzug-Hülsdonk stationiert ist, ist eines von über 300 Fahrzeugen, die vom BBK beschafft und an die Länder übergeben wurden.

Der Katastrophenschutz ist zunächst einmal eine Aufgabe des Bundes und der Länder. Daher wird die Ausrüstung auch aus zentralen Mitteln gefördert.

Das jetzt vom Bund übergebene Fahrzeug wurde, basierend auf den konzeptionellen Festlegungen des Bundes für den Zivilschutz, nach einem gemeinsam mit der Firma Rosenbauer entwickelten Konzept konstruiert. Das Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF-KatS) vom Typ MB Atego 1327 AF ist mit einem Aufbau für die Brandbekämpfung im Zivilschutzfall ausgestattet. Durch die Geländefähigkeit eignet sich das Fahrzeuge auch besonders zur Waldbrandbekämpfung.

Am heutigen Vormittag erfolgte seitens des Landrats Dr. Ansgar Müller, im Beisein von Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen und Bürgermeister Christoph Fleischhauer, die offizielle Übergabe des Katastrophenschutzfahrzeuges an die Feuerwehr Moers.

Das LF KatS wird in den kommenden Wochen offiziell in Dienst gestellt, sobald alle Kameraden auf das Fahrzeug geschult und unterrichtet wurden. Damit jeder auch zu jeder Uhrzeit mit dem neuen Fahrzeug und seiner Beladung umgehen kann, sind ausgiebige Einweisungen und Übungen notwendig.

Ein paar technische Spezifikationen zum neuen LF, welches neben dem Katastrophenschutz primär für den Brandschutz eingesetzt werden wird. Es ist ein Aufbau der Firma Rosenbauer auf einem Mercedes-Benz Atego 1327 AF 4×4 Fahrgestell, mit 272PS, 7,7 Liter Hubraum aus 6 Zylindern, permanentem Allradantrieb und 13,5t zulässige Gesamtmasse, einem automatisiertem 6-Gang-Getriebe und Platz für 9 Personen. Das Fahrzeug besitzt eine eingebaute Pumpe FPN 10-2000, sowie ein 1.000 Liter Löschwasserbehälter und eine Tragkraftspritze PFPN 10-1500. Zur Beladung gehören unter anderem 4 Atemschutzgeräte, 30 B- und 14 C- Druckschläuche, 5kVA Stromerzeuger, ein 5.000 Liter Faltbehälter und vieles mehr.

Wir freuen uns sehr über dieses neue Fahrzeug und werden es demnächst, zusammen mit dem neuen Gerätehaus der Öffentlichkeit vorstellen.

Umfangreiches Bildmaterial und viele Details des Fahrzeuges, werden wir auch zeitnah auf unserer Internetseite und auf Facebook veröffentlichen.