Brand eines Sattelaufliegers auf einem Rastplatz der BAB 40!

Am Nachmittag des 08. Januar wurde die hauptamtliche Wache und der Löschzug Hülsdonk zu einem LKW-Brand auf die Autobahn 40 in Fahrtrichtung Venlo alarmiert.

Der Fahrer eines LKW hatte nach dem passieren des Autobahnkreuzes Moers, Rauch an seinem Sattelzug festgestellt und daraufhin den Rastplatz Neufelder Heide angesteuert. Direkt hinter der Einfahrt zu dem Parkplatz, stoppte er sein Gefährt mit ausreichendem Abstand zu anderen Fahrzeugen und kontrollierte den Inhalt seines LKW. Nach kurzer Kontrolle war klar, dass Teile der Ladung, bestehend aus verschrotteten Fahrzeugen, in Brand geraten waren. Der Kraftfahrer trennte die Zugmaschine vom Auflieger und verständigte die Feuerwehr. Um 17:49 Uhr alarmierte uns die Kreisleitstelle. Der Löschzug Hülsdonk besetzte neben dem eigenen HLF und dem LF auch das Tanklöschfahrzeug und den Wechsellader der Hauptwache. Ebenfalls alarmiert war die Feuerwehr Wachtendonk, die mit mehreren Fahrzeugen zeitgleich mit uns eintraf. Unter anderem kam hier auch das neue TLF 10.000 des Löschzug Wankum zum Einsatz.

Beim unserem Eintreffen, brannte der Auflieger bereits in voller Ausdehnung. Da es auf den Autobahnen keine Wasserversorgung gibt, muss die Feuerwehr das benötigte Löschwasser mit Fahrzeugen zur Einsatzstelle befördern. Wir richteten deshalb mit dem HLF, dem LF sowie dem PTLF einen Pendelverkehr ein.
Um auch von oben löschen zu können, wurde zusätzlich die Drehleiter nachgefordert.

Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden eingesetzt um die Flammen zu bekämpfen. Der massive Löschangriff zeigte Erfolg. Da aber selbst der Löschschaum nicht bis in die letzte Ecke eindringen konnte, wurde ein Bergungsunternehmen angefordert, welches den Auflieger mit einem Radlader entlud.

Während der Maßnahmen musste der Rastplatz der BAB 40 in Fahrtrichtung Venlo gesperrt werden.

Nach gut 7 Stunden war das Entladen abgeschlossen und auch das letzte Glutnest erloschen. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Autobahnpolizei übergeben.