LKW-Brand BAB 57 Moers-Kapellen und Folgeeinsatz!

Am Montagnachmittag um 17:16 Uhr alarmierte uns die Kreisleitstelle in Wesel zusammen mit dem Löschzug der Hauptwache auf die BAB 57.

Kurz hinter der Auffahrt Moers-Kapellen, in Fahrtrichtung Köln, hatte der Fahrer eines LKW Rauch an seiner Zugmaschine festgestellt und sein Fahrzeug auf dem Standstreifen zum stehen gebracht. Die Feuerwehr Moers rückte daraufhin mit 4 Löschfahrzeugen und dem Einsatzleitwagen sowie einem Rettungswagen auf die Autobahn aus.

Da die Einsatzörtlichkeit nicht zweifelsfrei feststand, wurden auch die Kollegen der Feuerwehr Krefeld alarmiert. Letztendlich befand sich die Einsatzstelle auch auf Krefelder Einsatzgebiet. Bei unserem Eintreffen hatten die Kollegen auch schon mit der Brandbekämpfung begonnen. Vom Löschzug Traar waren zwei Atemschutztrupps eingesetzt.

Da auf der Autobahn kein Hydrantennetz vorhanden ist, muss das gesamte Löschwasser in den Tanks der Fahrzeuge mitgebracht werden. Die 2000 Liter aus unserem HLF wurden in das Löschfahrzeug, von welchem die Brandbekämpfung durchgeführt wurde, umgefüllt. Die Feuerwehr Krefeld rückte auch mit einem TLF 8000 an, welches wie die Bezeichnung schon sagt, 8000 Liter Wasser und zusätzlich 1000 Liter Schaum an Bord hat.

Die Löscharbeiten zeigten schnell Erfolg, die Zugmaschine brannte jedoch vollständig aus.

Parallel zu diesem Einsatz entstand in Repelen, bei Erntearbeiten, ein Brand an einer Ballenpresse. 4 Angehörige des Löschzug Hülsdonk, die noch an der Wache waren, besetzten das PTLF sowie den Wechsellader Tank/Wasser und steuerten gemeinsam mit den alarmierten Kollegen aus Repelen die Einsatzstelle an. Auch die 4 Fahrzeuge, die vorher auf der Autobahn im Einsatz waren, wurden zur Einsatzstelle nach Repelen entsandt. Vor Ort wurde eine im Vollbrand stehende Ballenpresse sowie etwa 800 Quadratmeter brennendes Stoppelfeld vorgefunden.

Für die Brandbekämpfung wurden 3 C-Rohre vorgenommen und der Landwirt begann mit dem Grubbern der Nutzfläche. Hiermit wurde die weitere Ausbreitung verhindert. Um die brennende Ballenpresse zu löschen, wurde zusätzlich ein Schaumrohr eingesetzt. Da die Wasserversorgung etwas schwierig war, musste über eine längere Wegstrecke eine Versorgung aus dem Hydrantennetz hergestellt werden. Nach 90 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis zum Abend. Der Löschzug Hülsdonk besetzte anschließend noch bis zum Einsatzende die Hauptwache und stellte somit den Grundschutz in Moers sicher. Während dieser Phase, kam es zu keinem weiteren Einsatz. Um 19:30 Uhr konnte die Wachbereitschaft aufgelöst werden.