Sirenensignale richtig deuten!

Zweimal im Jahr findet in Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt. Dabei werden zeitgleich in den verschiedenen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet. Dazu werden beispielsweise Sirenen heulen und Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen gehalten. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird zusätzlich eine landesweite Probewarnmeldung versendet. Auch der Westdeutsche Rundfunk würde die Bevölkerung im Ernstfall informieren und warnen. Der landesweite Warntag 2019 steht unter dem Motto „zusammen warnen“. Auch die Bevölkerung soll erneut über die verschiedenen Warnsignale und deren Bedeutungen informiert werden. Aus diesem Grund wird das NRW-Innenministerium und die Kommunen in NRW im Voraus Informationen und Tipps zum richtigen Handeln in Warnsituationen geben. Der Warntag 2018 hat gezeigt, wie wichtig und umfangreich dieses Thema ist. Aufgrund des sehr positiven Resonanz der Behörden sowie der Bevölkerung im letzten Jahr, wird der Warntag ab 2020 nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern sogar bundesweit durchgeführt werden. Es soll dafür gesorgt werden, dass in ganz Deutschland die verschiedenen Alarmsignale verstanden werden und die Bevölkerung im Ernstfall richtig zu handeln weiß.

Probealarm: Erst Entwarnung, dann Gefahr

Der Alarm beginnt mit dem 1-minütigen Dauerton für „Entwarnung“.

Es folgt der 1-minütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung „Gefahr“.

Ein einminütiger Dauerton gibt danach „Entwarnung“

Kreisweit heulen an diesem Tag rund 165 Sirenen. Bei größeren Schadensereignissen gibt es unter www.kreis-wesel.de, sowie unter der Rufnummer 0800 – 1204000Informationen zum Schadensgeschehen.

Anregungen unter der Rufnummer 0800-1204000

Dieser Telefonanschluss ist an den Warntagen von 10 bis 13 Uhr besetzt. Die Mitarbeiter beantworten Fragen und nehmen Anregungen entgegen und Hinweise darüber, ob Sirenen an bestimmten Stellen möglicherweise nicht zu hören sind.

Probealarm nun zweimal jährlich

Im Gegensatz zu den bislang zu unterschiedlichen Uhrzeiten halbjährlich durchgeführten kreisweiten Probealarmen, finden nun die landesweiten Probeläufe zwei Mal im Jahr statt. Die Läufe starten am ersten Donnerstag im März und September jeweils um 10 Uhr.

Verteiltes Faltblatt informiert über Sirensignale

Ein Faltblatt des Kreises, das in allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden verteilt wurde, informiert über die Sirenensignale.
Online ist das Faltblatt unter www.kreis-wesel.de unter der Rubrik Themen A – Z / Sicherheit und Ordnung / Katastrophenschutz / Warnung der Bevölkerung einsehbar. Ebenso auf der Internetseite des Landes NRW. https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnungen-und-sirenen

Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der Warnsignaltöne sind im Ernstfall zu beachten: 

  • Ruhe bewahren 
  • Gebäude oder Wohnung aufsuchen 
  • Türen und Fenster schließen 
  • Radio einschalten (Radio KW 91,7/107,6 Mhz) – für einen möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb und dafür auch Reservebatterien vorzuhalten 
  • Informationen beachten 
  • hilflose Personen und Mitbürger/innen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, informieren.